Neues aus der Baresel GmbH

08.09.2017

Herausforderung Seeton

Nach umfangreichen Vorarbeiten begannen mit einem feierlichen Tunnelanschlag am 6. September 2017 die eigentlichen Vortriebsarbeiten am letzten Tunnel der Koralmbahn in Kärnten. „Der Tunnel ist die größte technische Herausforderung der gesamten Koralmbahn“, betonte Klaus Berger, Projektleiter der ÖBB bei der Tunnelanschlagsfeier in Untersammelsdorf in St. Kanzian.

 

665 Meter lang verläuft der Tunnel in weichem Grund, dem Seeton, entlang der Drau. Deshalb sind seit 2009 insgesamt 1000 Bohrpfähle aus Beton 38 Meter tief beidseitig der späteren Tunnelröhre in die Erde gesetzt. Dazwischenliegend wurde über der aufzufahrenden Tunnelröhre ein Gewölbe im Düsenstrahlverfahren erstellt. Baresel-Geschäftsführer Meik Müller erklärt weitere Details: „Das Gelände über dem Tunnel musste mit 6.000 DSV-Säulen stabilisiert werden. Der Tunnel wird jetzt unter dem erstellten DSV Gewölbe, das sich auf den beiden Bohrpfahlreihen abstützt, aufgefahren.“

 

Foto v. l.: Meik Müller, Geschäftsführer Baresel GmbH, Alexander Bahr, Bauleiter Baresel GmbH, Margot Krainz, Tunnelpatin, Martin Ganster, Geschäftsführer Kostmann GesmbH und Klaus Berger, Projektleiter ÖBB.



letzte Aktualisierung: 04.09.2017