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Henrik Müller: Wirtschaftsirrtümer

Henrik Müller räumt mit gängigen Vorurteilen, Halbwahrheiten und Plattitüden auf, die eine freie Sicht auf die herrschenden ökonomischen Verhältnisse unmöglich machen. Warum wächst die deutsche Wirtschaft nicht, warum erwartet man hierzulande Lösungen vom Staat? 30 Jahre Aufblähung der Staatsverwaltung und Erhöhung der Staatsquote haben nur steigende Arbeitslosigkeit und schwindende Wettbewerbsfähigkeit über Deutschland gebracht.

Henrik Müller beschreibt volkswirtschaftlich fundiert die uns verloren gegangenen Grund-lagen der Marktwirtschaft und öffnet den Blick auf unsere eigentlichen Probleme:

  • Ein immer geringerer Arbeitseinsatz führt zu zurückgehendem Realeinkommen.
  • Der ausufernde Staatssektor braucht so viel Geld für seine Umverteilung, dass sich Lohnarbeit kaum noch lohnt. .
  • Die Führungsgremien von Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberlager richten sich bequem in der Misere ein, die sie selbst – zumindest vorerst – nicht trifft.

Die schonungslose Analyse öffnet die Gedanken für alternative Wege, die dringend begangen werden sollten: massive Reduktion der Staatsausgaben, besonders bei Subventionen und Personal, massive Kürzung direkter Steuern zum Leistungsanreiz, Investition in Bildung – aber mit prüfbarer Effizienz. Warum soll es bei großen Veränderungen in der Wirtschaft nicht möglich sein, auch Staatsbedienstete betriebsbedingt zu kündigen?

Ein lesenswertes Buch, das den Verantwortlichen immer weniger Ausreden zum praktizierten Nichtstun lässt

letzte Aktualisierung: 04.09.2017